Politische Themen:

Rudolf Kujath - ein politisches Urgestein

Rudolf Kujath wurde am 22.06.1942 in Nieder-Weisel bei Friedberg (Hessen) geboren. Nach Abschluss der Hauptschule absolvierte er dort zunächst eine Schriftsetzerlehre. Danach verließ Rudolf Kujath die hessische Provinz, um 1965 auf dem 3.Bildungsweg die Mittlere Reife zu erwerben. Es folgten zwei Jahre auf dem Hessenkolleg in Rüsselsheim, dass Kujath 1967 mit dem Abitur abschloss. Anschließend studierte er an der Freien Universität in Berlin Politische Wissenschaften, dieses Studium beendete er 1972 erfolgreich als Diplom-Politologe. Rudolf Kujath absolvierte daran anschließend einen Studienaufenthalt in den USA, wo er die University Nashville besuchte und diese mit dem Titel eines M.A. verließ.

Beruflich orientierte sich Rudolf Kujath bereits im Jahr 1973 in dem Bereich, in dem er auch heute noch tätig ist. Als wissenschaftlicher Angestellter bei den Berliner Senatsverwaltungen war mit Aufgaben der Stadterneuerung sowie in der Modernisierungs- und Wohnungsneubauförderung betraut. Weitere Erfahrungen für Beruf und Politik sammelte Kujath während seiner Tätigkeit in der Fachaufsicht über die Investititons Bank Berlin. Viele Interessante Dinge konnte er auch über das Thema Tagesgeld sammeln.
Von 1991 bis 1998 hatte Rudolf Kujath unterschiedliche Führungspositionen u. a. als Prokurist bei der Wohnungsbaugesellschaft Friedrichshain inne. Schließlich übernahm er die Position eines Geschäftsführers bei der Wohnungsbaugesellschaft Hellersdorf, daraus resultierte ab dem Jahr 2000 auch die Geschäftsführertätigkeit für die STADT UND LAND Wohnbauten GmbH.
Seit Anfang 2007 ist er leitender Geschäftsführer der SOPHIA Berlin GmbH. Leider kann er noch kein T-Shirt selbst gestalten.

Ebenso so aktiv wie sein Berufsleben gestaltete sich auch Rudolf Kujaths politischer Werdegang. Ungewöhnlich früh, nämlich mit 15 Jahren, wurde er gewerkschaftlich aktiv und war mit 18 Jahren bereits DGB Ortsvorsitzender einer Kleinstadt in Hessen.
1963 wurde Kujath Mitglied der SPD, war einige Zeit Abteilungsvorsitzender und mehrfach Delegierter der Landes- und Bundesparteitage und von 1989 bis 1999 Vorsitzender der SPD Charlottenburg.
Seine ersten parlamentarischen Erfahrungen sammelte Rudolf Kujath 1975 bis 1979 als Mitglied der Bezirksverordneten Versammlung Charlottenburg, der er nochmals von 1989 bis 1990 angehörte. In den Jahren 1991 bis 1998 war Kujath Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses und stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion.

Stark geprägt durch seinen beruflichen Werdegang hat Rudolf Kujath sich einen Ruf als Stadtentwicklungs- und Bauexperte erworben. Seine Kenntnisse in Bezug auf den demagogischen Wandel finden immer mehr Eingang in seine politische und berufliche Tätigkeit. Besonders die zunehmende Alterung der Bevölkerung und die Bewältigung dieser Probleme sind ein Anliegen von Rudolf Kujath, der von Freunden und Parteigenossen gern auch à Rudiàœ genannt wird. Er redet auch gerne über Themen die nicht jeder hören möchte zb. für einen Kredit mit Sofortzusage.

Kujath vertritt weitgehend die Leitlinien seiner Partei, der SPD, deren Vorsitzender im Bezirk Biesdorf-Nord in Marzahn-Hellersdorf er derzeit ist. Allerdings sind ihm die speziellen Probleme seines Wahlbezirkes besonders wichtig, daher trat Rudolf Kujath bei der Bundestagswahl 2009 als Direktkandiat der SPD für den Bezirk Marzahn-Hellersdorf bei der Bundestagswahl an, um als eventuelles Mitglied einer Regierungspartei diese Problematik stärker angehen zu können .
Seine ehrgeizige Zielsetzung, diesen Wahlkreis erstmals für die SPD zu gewinnen, verfehlte mit einem
3. Platz (16,1 %) jedoch.